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Ein Ausflug ins Tessin

Manche Brotrezepte sind so alt, dass sie im Laufe der Jahre einige Geschichten erlebt haben und so manches zu erzählen wüssten. Auf der Suche nach „neuen” alten Rezepten stößt der Bäcker für Entdecker in der Schweiz auf ein eben solches Original. In abgelegenen Bergdörfern rund um das Tessin, erzählt man sich noch die Geschichten, als die Bauersfrauen früher im großen Dorfbackofen gemeinsam große Laibe Bauernbrot backten.

Am besten schmeckt das urige Brot eingetunkt in italienischem Olivenöl, erfährt der Bäcker für Entdecker bei dieser Gelegenheit. Aber er ist sich sicher, dass sich auch ein gutes Stück Allgäuer Bergkäse auf diesem rustikalen Brot ganz hervorragend macht. So bringt er das Schweizer Traditionsrezept mit ins Allgäu und mit dabei hat er außerdem das Original Schweizer Ruchmehl, ohne das dieses Brot nicht dasselbe wäre. Damit auch jeder erkennt, wo die Wurzeln des „Tessiner Landbrots“ liegen, trägt jeder Laib das stilisierte Schweizer Kreuz auf der bemehlten Kruste.

Für unser Tessiner Landbrot verwenden wir Ruchmehl, Wasser, Salz, Hefe, Malz (Gerste, Weizen). Mehr nicht, denn mehr braucht es nicht – die Qualität der Rohstoffe ist entscheidend für den aromatischen Geschmack. Obwohl es durch und durch Weizenbrot ist, ist es im Gegensatz zum klassischen Weißbrot relativ dunkel (durch den Schalenanteil im Schweizer Ruchmehl) und schmeckt durch die Langzeitführung sehr aromatisch.

Schon gewusst?

Ruchmehl ist Mehl, das noch einen Teil der äusseren Schalenschichten des Korns enthält. Es enthält mehr Eiweiss, Mineralstoffe und Vitamine als herkömmliches Mehl und ist deshalb in seinem biologischen Nährwert dem Weiss- und Halbweissmehl überlegen. Es schmeckt intensiver als Weissmehl und eignet sich sehr gut für dunklere Backwaren.

Tessiner_Landbrot